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Frühjahrsumfrage „Mittelstand in Deutschland": Beratung erwünscht?

Im Frühjahr führte der Verband der Vereine Creditreform e.V. eine Umfrage bei mittelständischen Unternehmen in Deutschland durch. Dabei ging es neben der Zufriedenheit des Mittelstandes auch darum, inwiefern externe Beratungsleistungen (in betriebswirtschaftlicher Hinsicht) in Anspruch genommen werden.

Befragt wurden insgesamt 3.953 Unternehmen aus diversen Branchen - vom Maschinenbau bis zur Forschung und Entwicklung. Auf die Frage „Haben Sie schon einmal in betriebswirtschaftlichen Fragen, die sich aus der Führung Ihres Unternehmens ergeben, beraten lassen?", antworteten mit einem vergleichsweise hohen prozentualen Satz 75,9 Prozent der Fahrzeugbauunternehmen mit „Ja". 41 der 54 befragten Unternehmen ließen sich bereits beraten, während in größeren Branchen der Schnitt eher bei rund 50 Prozent lag. So gaben 56,5 Prozent der Firmenchefs im Bauhauptgewerbe an, dass sie sich bereits beraten lassen haben. Mit 50,4 Prozent steht das Ausbaugewerbe in der Beratungsumfrage im Mittelfeld. Mit 80 von 117 Unternehmen haben sich 68,4 Prozent aus der Chemie-Branche vertrauensvoll an einen Berater gewandt, während sich das Grundstücks- und Wohnungswesen mit 136 von 333 Firmen bei lediglich 40,8 Prozent bewegt. Dahinter liegt das Segment der Datenverarbeitung/Banken mit 34 Prozent, die sich für eine Beratung entschieden haben.

Die Hauptbereiche, das Verarbeitende Gewerbe, das Baugewerbe, der Groß- und Einzelhandel und der Dienstleistungssektor liegen zwischen 49,9 und 56,6 Prozent. Insgesamt gaben 2.087 der 3.953 Unternehmen an, dass sie bereits einmal eine Beratungsleistung mit Blick auf betriebswirtschaftliche Fragen in Anspruch genommen haben. Das macht eine Quote von 52,8 Prozent.

Eine weitergehende Frage zielte darauf ab - falls eine Beratung in Anspruch genommen wurde -, aus welchem Bereich der Berater stammte. Zur Auswahl konnten folgende Antworten (auch als Mehrfachnennung) gewählt werden: IHK/HWK oder ähnliche Institutionen, Branchen-/Unternehmensverband, private Unternehmensberatung, Bank, Familie/Freunde. Die nahezu durchgängig am häufigsten gewählte Antwort lautete „private Unternehmensberatung". Mit bis zu 100 Prozent gaben kleinere Branchen wie Forschung und Entwicklung, Feinmechanik/Optik und Unternehmen zur Herstellung von Möbeln etc. ihre Beraterwahl an. Auch bei größeren Branchen, wie beispielsweise unternehmensnahen Dienstleistern, lag die Beratungsquote bei der Inanspruchnahme privater Unternehmensberatungen bei 80,7 Prozent, während IHK/HWK mit 7,2 Prozent, der Unternehmerverband mit 15,3 Prozent und die Bank mit 27,3 Prozent genannt wurden. Auch persönliche Dienstleister sprachen zu 84,9 Prozent ihr Vertrauen für private Unternehmensberatungen aus.

Insgesamt bleibt bei 2.087 Unternehmen, die eine Beratungsleistung in Anspruch genommen haben, die private Unternehmensberatung Vorreiter. 1.402 Unternehmen machen eine Quote von 67,2 Prozent für den privaten Dienstleister aus. Je rund 20 Prozent gehen an IHK/HWK sowie die Beratung durch Branchenverbände. Insgesamt 28,5 Prozent (595 Nennungen) gaben die Bank als beratendes Institut an, 11,8 Prozent nannten Familie/Freunde.

Die Beratung fand auf unterschiedlichen Gebieten zu den Themen Marketing/Vertrieb, Steuern, Rechtsfragen, Finanzierung, IT und Personal sowie Produktion/Leistungserstellung, Unternehmensnachfolge und/oder strategische Gesamtausrichtung des Unternehmens statt. Letztere macht mit insgesamt 50,2 Prozent den größten Anteil aus, gefolgt vom Thema „Steuern" mit 46 Prozent der Gesamtbefragung.

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