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Analyse: DRD-Index, Frühjahr 2012


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Creditreform DRD-Index 01/2012: Informationen zum Zahlungsverhalten in Deutschland, Frühjahr 2012

Die deutsche Wir tschaft macht weiterhin gute Erfahrungen mit dem Zahlungsverhalten ihrer Kunden. Dies signalisiert der Creditreform DRD-Index, der von 72,7 Punkten im Herbst 2011 auf aktuell 71,6 von 100 möglichen Punkten leicht zurückgegangen ist. Seinen Vorjahreswer t (70,7 Punkte) überschreitet der Index jedoch um 0,9 Zähler, so dass auf Jahressicht von einer Verbesserung der Zahlungsmoral gesprochen werden kann. Der DRD-Index ist eine Kennzahl, die eine Vielzahl von Daten aus Umfrageergebnissen und dem Creditreform Debitorenregister (DRD) in einem einzelnen Wert verdichtet und so eine schnelle Einschätzung des Zahlungsverhaltens in einer Branche bzw. in der deutschen Wirtschaft im Allgemeinen ermöglicht.

DRD-Index Frühjahr 2012

Die deutsche Wirtschaft hatte im Winter mit einer Schwächephase zu kämpfen, die sie nun allmählich zu überwinden scheint. Insbesondere ein gut laufender Außenhandel und der private Konsum sorgten für ein schnelles Comeback. Die aktuelle Lage ist vor dem Hintergrund der andauernden Staatsschuldenkrise und einer rückläufigen Wirtschaftsentwicklung in einigen Euro-Ländern nach wie vor von Unsicherheit geprägt. In diesem Umfeld nahm der Zahlungsverzug bei überfälligen Rechnungen zu und das Volumen der Forderungsausfälle stieg leicht an. Nichtsdestotrotz scheinen die Unternehmen ihre Hausaufgaben in puncto Liquiditäts- und Forderungsmanagement gemacht zu haben. Von einer höheren Stabilität des Unternehmenssektors zeugt, dass das Zahlungsverhalten der Kunden immer noch von vielen positiv bewertet wird und die meisten Rechnungen innerhalb der üblichen Zahlungsfristen beglichen werden. Veränderungen im Zahlungsverhalten sind ein wichtiger Indikator für Liquiditätsprobleme und scheinen die künftige Insolvenzentwicklung gut zu prognostizieren.

Im Zeitablauf lässt sich während der ordentlichen konjunkturellen Lage zwischen 2006 und Anfang 2008 eine Verbesserung des Zahlungsverhaltens erkennen. Auftraggeber kamen ihren Zahlungsverpflichtungen pünktlicher nach, so dass Forderungen insgesamt seltener ausfielen als zur Mitte des Jahrzehnts. Gleichzeitig spiegelte sich diese positive Entwicklung in einem rückläufigen Insolvenzgeschehen wider. Durch die Finanzkrise spannten sich die Finanzierungsbedingungen sowie die Liquiditätslage im Unternehmenssektor zunehmend an, was mit einer Verschlechterung der Zahlungsmoral einherging. Dementsprechend konnten seit Mitte 2008 steigende Insolvenzzahlen beobachtet werden. Diese Entwicklung kehrte sich 2010 mit einer wieder einsetzenden konjunkturellen Belebung um.

Die vollständige Analyse kann unter Downloads kostenfrei heruntergeladen werden, Die nächste Ausgabe des DRD-Index erscheint im Oktober 2012.

Methodik: Der DRD-Index bildet das Zahlungsverhalten in Deutschland anhand einer Punkteskala von 0 bis 100 ab. Dabei symbolisiert ein höherer Wert ein besseres Zahlungsverhalten. Grundlage der halbjährlichen Berechnung des Index sind zwei Datenquellen: Das Debitorenregister von Creditreform (DRD), in dem inzwischen ca. 89 Millionen branchenübergreifende Zahlungserfahrungen vorliegen, sowie die Creditreform Mittelstandsbefragungen, bei denen rund 4.000 Unternehmen zu Konjunktur- und Finanzthemen befragt werden.

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