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Trotz Lichtblick im 2. Quartal 2012 entwickelt sich die Zahlungsmoral sächsischer Unternehmen seit einem Jahr negativ.

Analyse des Zahlungsverhaltens in Sachsen, 2. Quartal 2012

In den vergangenen drei Monaten hat sich das Zahlungsverhalten sächsischer Unternehmen verbessert. Durchschnittlich beglichen diese ihre Rechnungen mit einem Zahlungsverzug von 12,9 Tagen. Noch im Vorquartal erreichten sie den Höhepunkt einer bedenklichen Zahlungsmoral-Entwicklung und brauchten einen halben Tag mehr, um ohnehin überfällige Forderungen zu begleichen.

Trotz dieses positiven Umschwungs erreichen die sächsischen Betriebe mit 12,9 Tagen das Vorjahresniveau nicht (1. Quartal 2011: 12,6 Tage) und setzen damit den Negativtrend fort. Seit Januar 2011 bis heute, ist eine stetige Verschlechterung der Zahlungsmoral erkennbar. „Diese Entwicklung zeigt, dass Lieferantenkredite als günstigste Finanzierungsalternative immer bedeutsamer werden, um liquide zu bleiben", so Thomas Schulz, Prokurist bei Creditreform Dresden.

Die Entwicklung in Sachsen folgt damit tendenziell dem bundesweiten Trend, bleibt aber weiterhin besser als dieser. In Deutschland verringerte sich die durchschnittliche Überfälligkeit im zweiten Quartal 2012 von 13,6 auf 13 Tage. Für die aktuelle Auswertung wurden 82.000 Rechnungsbelege sächsischer Unternehmen berücksichtigt, die bereits überfällig waren.

Jahresentwicklung_ZV-Deutschland-Sachsen_2-12

Logistiker mit schwächster Zahlungsmoral - Metall- und Elektroindustrie im Vergleich dazu Musterschüler

Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum hat sich das Zahlungsverhalten in einigen Branchen der sächsischen Wirtschaft verschlechtert. Vor allem die Zahlungsmoral von Unternehmen aus der Branche Chemie/ Kunststoffe hat stark nachgelassen. Diese benötigen mittlerweile noch drei Tage mehr als noch vor einem Jahr. Auch die konsumnahen Dienstleister kommen ihren Zahlungsverpflichtungen etwas schleppender nach und lassen sich im Vergleich zum Vorjahr einen Tag mehr Zeit. Am längsten lassen Logistiker ihre Gläubiger auf den Geldeingang warten. Nachdem die Logistikbranche schon vor einem Jahr die schwächste Zahlungsmoral aufwies, sind es aktuell 15,7 Tage, die Geschäftspartner nach Ablauf der Zahlungsfrist auf ihr Geld warten müssen. Dieser Wert liegt deutlich über dem sächsischen Durchschnitt von derzeit 12,9 Tagen.
Doch es gibt auch Lichtblicke. So hat sich das Zahlungsverhalten binnen Jahresfrist insbesondere im Baugewerbe um knapp einen Tag sowie im Großhandel leicht verbessert. Unternehmen im Einzelhandel lassen ihre Gläubiger in etwa genauso lange warten, wie noch vor einem Jahr. Am schnellsten zahlen Betriebe der Metall- und Elektroindustrie, mit 10 Tagen Überfälligkeit. (Genaue Zahlen siehe nachstehende Tabelle.)

Zahlungsverzug in den Branchen, 2. Quartal 2012

Zahlungsverhalten in den Branchen, 2. Quartal 2012


Erläuterungen:

Grundlage für die Berechnung des Zahlungsverhaltens ist das Debitorenregister Deutschland (DRD) von Creditreform, in dem ca. 80 Millionen branchenübergreifende Zahlungserfahrungen über deutsche Unternehmen vorliegen. Der Zahlungsverzug eines im DRD gespeicherten Zahlungsbelegs wird in Tagen dargestellt und ermittelt sich aus der Differenz zwischen dem vereinbarten Zahlungsziel und dem tatsächlichen Zahlungseingang.

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