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Zahlungsmoral sächsischer Unternehmen sinkt weiterhin.

Analyse des Zahlungsverhaltens im 2. Quartal 2011

Im Zahlungsverhalten der sächsischen Unternehmen zeigen sich seit einigen Monaten vermehrt Nachlässigkeiten. So ist seit dem Jahresbeginn eine leichte Verschlechterung der Zahlungsmoral zu beobachten. Im zweiten Quartal 2011 verlief die Entwicklung in Sachsen zudem entgegengesetzt zum Bundestrend. Im Durchschnitt bezahlen sächsische Unternehmen ihre Rechnungen mit einem Zahlungsverzug von 12,61 Tagen und damit 0,32 Tage mehr als im Vorquartal (12,29 Tage). Deutschlandweit verringerte sich in diesem Zeitraum die Überfälligkeit von 12,84 auf 12,62 Tage. „Die zweite Verschlechterung der Zahlungsmoral in Folge ist ein ernstes Alarmsignal für Lieferanten und Kreditgeber. Jetzt gilt es, das Kundenportfolio verstärkt auf Risiken hin zu analysieren und offenen Forderungen aktiv nachzugehen, um eigene Zahlungsschwierigkeiten zu vermeiden", so Thomas Schulz, Prokurist bei Creditreform Dresden.

Zahlungsverzug02-11

Logistik langsam, aber schneller als im Vorjahr - Chemie ist die Nr. 1

Verschlechtert hat sich das Zahlungsverhalten nicht in allen Bereichen der sächsischen Wirtschaft. Deutlich später als vor Jahresfrist kommen vor allem Unternehmen aus den Branchen Großhandel, konsumnahe Dienstleistungen und Grundstoffe ihren Zahlungsverpflichtungen nach. Am längsten aber lassen Unternehmen aus der Logistikbranche ihre Gläubiger auf den Geldeingang warten. Nachdem es vor einem Jahr noch 15,58 Tage waren, sind es aktuell jedoch nur noch 14,53 Tage. Dieser Wert liegt aber weiter deutlich über dem sächsischen Durchschnitt von derzeit 12,61 Tagen. Im Baugewerbe werden offene Rechnungen im Durchschnitt nach 14,04 Tagen bezahlt, in der Grundstoffindustrie nach 14,15 Tagen. Das sind im Vergleich mit anderen Wirtschaftsbereichen eher schlechte Werte.

Auch Großhändler in Sachsen bezahlen Rechnungen zögerlicher als vor Jahresfrist. Mit einem durchschnittlichen Zahlungsverzug von derzeit 12,46 Tagen (Vorjahr: 11,24 Tage) zahlt die Branche aber immer noch besser als der Einzelhandel, der im Schnitt 13,52 Tage benötigt, um einen offenen Forderungsposten auszugleichen.

Deutlich schneller als der sächsische Durchschnitt kommt neben der Chemieindustrie auch die Metall- und Elektroindustrie im Freistaat ihren Zahlungsverpflichtungen nach. Nach 10,43 Tagen im Vorjahr bezahlen Unternehmen aus der chemischen Industrie nun nach weniger als zehn Tagen (9,29 Tage). Kaum länger dauert es im Bereich Metall- und Elektro, wo im Schnitt 10,58 Tage vergehen. Im Bereich Dienstleistungen lassen sich unternehmensnahe Dienstleister mehr Zeit für den Ausgleich einer offenen Rechnung (12,34 Tage) als konsumnahe Dienstleister (11,12 Tage).

Für die aktuelle Untersuchung wurden mehr als 63.000 überfällige Rechnungsbelege sächsischer Unternehmen aus dem Zeitraum 01.04.-30.06.2011 ausgewertet.

ZahlungsverzugBranchen

Erläuterungen:

Grundlage für die Berechnung des Zahlungsverhaltens ist das Debitorenregister (DRD) von Creditreform, in dem ca. 80 Millionen branchenübergreifende Zahlungserfahrungen über deutsche Unternehmen vorliegen. Der Zahlungsverzug eines im DRD gespeicherten Zahlungsbelegs wird in Tagen dargestellt und ermittelt sich aus der Differenz zwischen dem vereinbarten Zahlungsziel und dem tatsächlichen Zahlungseingang.

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