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Sachsen trotzt dem Deutschlandtrend - Liquidität der sächsischen Firmen weiter verbessert

Analyse des Zahlungsverhaltens im 4. Quartal 2010

Anders als im bundesweiten Durchschnitt bezahlte die sächsische Wirtschaft ihre Rechnungen pünktlicher als im Vorquartal. Der mittlere Zahlungsverzug belief sich im vierten Quartal 2010 auf 11,45 Tage. Im Vorquartal mussten sich Lieferanten und Kreditgeber noch 11,60 Tage gedulden, bis ein Schuldner seine Zahlungsverpflichtungen erfüllte Zum Vergleich: Deutschlandweit erhöhte sich die Überfälligkeit leicht von 12,08 auf 12,23 Tage. Für die aktuelle Auswertung wurden knapp 68.000 Rechnungsbelege sächsischer Unternehmen aus dem Zeitraum 01.10.-31.12.2010 ausgewertet.

Zahlungsverzug 01/2011

Nur Einzelhändler brauchen länger

Dank des Wirtschaftsaufschwungs hat sich die Verzugsdauer im Jahresverlauf 2010 stetig verringert. Dieser Trend gilt für fast alle Wirtschaftsbereiche. Merklich mehr Zeit als vor Jahresfrist lassen sich nur Einzelhandelsbetriebe. Gläubiger warten hier im Durchschnitt 13,05 Tage auf den Ausgleich einer offenen Forderung (Vorjahr: 12,88 Tage). Nahezu unverändert ist das Zahlungsverhalten der Dienstleister. Deutlich schneller als vor Jahresfrist kommen dagegen Baubetriebe sowie Firmen aus der chemischen Industrie sowie der Metall- und Elektrobranche ihren Zahlungsverpflichtungen nach. So vergehen bei Bauunternehmen nach Ablauf der Zahlungsfrist weitere 11,59 Tage, bis das Geld beim Gläubiger eintrifft. Im Vorjahr war es noch ein ganzer Tag mehr (12,73 Tage). In der Chemie verzögern sich Zahlungen in der Regel um 9,60 Tage. Vor einem Jahr waren es 11,71 Tage.

Auch Transport- und Logistikfirmen bezahlen ihre Rechnungen nun merklich schneller als vor Jahresfrist. Mit einem durchschnittlichen Zahlungsverzug von derzeit 12,32 Tagen (Vorjahr: 14,70 Tage) bleibt die Branche aber über dem sächsischen Durchschnitt von 11,45 Tagen.

Zahlungsverzug nach Branchen 01/2011

Hierzu Thomas Schulz, Prokurist bei Creditreform in Dresden:

„Aufgrund der besseren Wirtschaftslage haben die Unternehmen wieder mehr Geld in der Kasse. Das versetzt sie in die Lage, ihre eigenen Zahlungsverpflichtungen pünktlicher zu erfüllen."

Erläuterungen:

Grundlage für die Berechnung des Zahlungsverhaltens ist das DRD - Debitorenregister Deutschland von Creditreform, in dem ca. 80 Millionen branchenübergreifende Zahlungserfahrungen über deutsche Unternehmen ausgewertet werden. Der Zahlungsverzug eines im DRD gespeicherten Zahlungsbelegs wird in Tagen dargestellt und ermittelt sich aus der Differenz zwischen dem vereinbarten Zahlungsziel und dem tatsächlichen Zahlungseingang.

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