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Grafiken: Zahlungsverhalten in Sachsen, 1. Quartal 2014


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Zahlungsverhalten in Sachsen und Deutschland, 1. Quartal 2014

Zahlungsmoral in Sachsen wieder schlechter. Zahlungsverzug im sächsischen Transportgewerbe so schlecht wie zuletzt 2009.

Nachdem sich das Zahlungsverhalten in Sachsen das letzte Jahr positiv entwickelte bzw. auf gutem Niveau stagnierte, wird es zum Jahresbeginn 2014 wieder schlechter. Sächsische Unternehmen waren beim Rechnung begleichen im Schnitt 12,9 Tage überfällig. Auf Jahressicht ist der Zahlungsverzug zwar geringer geworden (1. Quartal 2013: 13,3 Tage), doch im Vergleich zum Vorquartal (12,2 Tage) mehr als einen halben Tag schlechter. Dennoch liegt der Freistaat unter dem bundesweiten Durchschnitt von 13,5 Tagen.

Durchschnittlicher Zahlungsverzug der Betriebe in Sachsen in Tagen (2009 - 2014)

Zahlungsverhalten zwischen 2009-2014

Quelle: Creditreform / DRD - Debitorenregister Deutschland

Rechnungen werden am schnellsten in Bayern und Sachsen gezahlt. Am schlechtesten zahlen die Betriebe in Schleswig-Holstein.


Unternehmen aus Bayern und Sachsen haben die beste Zahlungsmoral und bleiben als einzige Bundesländer unter 13 Tagen Zahlungsverzug. Dennoch weist Bayern im Vergleich zum Vorquartal (11,3 Tage) die größte Verschlechterung auf. Sachsen rangiert nach wie vor konstant auf dem zweiten Rang in Deutschland. In Ostdeutschland sind sächsische Unternehmen sogar die Musterschüler vor Brandenburg. Mit fast zwei Wochen Zahlungsverzug begleichen Unternehmen aus Schleswig-Holstein ihre Rechnungen und haben damit die schlechteste Zahlungsmoral in Deutschland.


Durchschnittlicher Zahlungsverzug in den Bundesländern in Tagen (2013/2014)

Zahlungsverzug in den Bundesländern

Quelle: Creditreform / DRD - Debitorenregister Deutschland

Zahlungsmoral im Transportgewerbe so schlecht wie vor 5 Jahren. Chemiebranche weiterhin am besten.


Seit gut einem Jahr schon zeigt sich die Chemie- und Kunststoffbranche als Wirtschaftsbereich mit dem geringsten Zah-lungsverzug. „Der Branche geht es gut, die Auftragsbücher sind gefüllt und Chemie-Unternehmen erwarten gute Geschäfte im In- und Ausland.", so Thomas Schulz, Prokurist bei Creditreform Dresden. Dennoch trat auch in dieser Branche zum Jahresbeginn im Vergleich zum Vorquartal (9,8 Tage) eine Verschlechterung auf. Nur das Zahlungsverhalten der konsumnahen Dienstleister hat sich gegenüber dem Vorquartal (14,4 T.) gebessert.

Größtes Sorgenkind unter allen Wirtschaftsbereichen ist nach wie vor der Bereich Verkehr und Logistik. Einige Transport-Unternehmen nutzen den sogenannten Lieferantenkredit noch mehr aus als schon vor einem Jahr. Konnte man letztes Jahr hoffen, dass sich die Zahlungsmoral in der Logistikbranche weiter verbessert, muss man diese Hoffnungen nun begraben. Mit mehr als 18 Tagen Zahlungsverzug ist der Transportbereich so schlecht wie zuletzt Anfang 2009 und hat sich gegenüber Ende 2013 um fast 5 Tage verschlechtert. Die Bundesvereinigung Logistik (BVL) veröffentlichte für das 1. Quartal 2014 eine Ana-lyse, in welcher das Geschäftsklima, die -lage und die Erwartungen für die kommenden Monate rückläufig sind.
„Auf Grund mangelnder Bonität erhalten viele Transport-Betriebe nur sehr schwer Kredite. Mangels Alternativen wird der Lieferantenkredit oft zur wichtigen Finanzierungsquelle", so Thomas Schulz.


Durchschnittlicher Zahlungsverzug in den sächsischen Branchen in Tagen (2013/2014)

Zahlungsverhalten in den sächsischen Branchen

Quelle: Creditreform / DRD - Debitorenregister Deutschland


Erläuterungen:

Grundlage für die Berechnung des Zahlungsverhaltens ist das Debitorenregister Deutschland (DRD) von Creditreform. Basierend auf ca. 61 Millionen anonymisierten Zahlungserfahrungen deutscher Unternehmen aller Branchen, ermöglicht das DRD umfassende Auswertungen des Zahlungsverhaltens von Unternehmen. Bundesweit werden Zahlungen zu 1,2 Mio. Betrieben mit einem Volumen von 47 Mrd. Euro analysiert. Diese werden wöchentlich ausgewertet und fließen exklusiv in die Wirtschaftsauskünfte von Creditreform ein.

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