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Grafiken: Zahlungsverhalten in Sachsen und Deutschland,1. Quartal 2015


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Zahlungsmoral sächsischer Betriebe im Bundeslandranking am besten

Analyse des Zahlungsverhaltens im 1. Quartal 2015

Die Zahlungsmoral der sächsischen Unternehmen bleibt zum Vorquartal mit 12,3 Tagen Zahlungsverzug konstant gut und die beste in Deutschland. Im Vorjahresquartal wurden Rechnungen nach 12,9 Tagen beglichen - auf Jahressicht hat sich also eine Verbesserung eingestellt. Gleichzeitig blieb es in Gesamt-deutschland mit 13,1 Tagen ebenfalls auf dem Vorquartalsni-veau, wobei auf Jahressicht auch eine Verbesserung erkennbar ist. Auf den Freistaat Sachsen folgen Bayern und Brandenburg gleichauf mit Hamburg. Die im Durchschnitt schlechtesten Zah-ler sind Unternehmen in Schleswig-Holstein und im Saarland.

Da das 1. Quartal in langjähriger Sicht eher schlechtere Werte für den Zahlungsverzug bringt als die folgenden Quartale eines jeweiligen Jahres, ist zu hoffen, dass noch weitere Verbesserungen im Laufe des Jahres 2015 in Sachsen erreicht werden.

Durchschnittlicher Zahlungsverzug der Betriebe in Sachsen in Tagen (2009 - 2014)


Quelle: Creditreform / DRD - Debitorenregister Deutschland / Zum Vergrößern auf die Grafik klicken


Durchschnittlicher Zahlungsverzug in den Bundesländern (2013/2014)


Quelle: Creditreform / DRD - Debitorenregister Deutschland / Zum Vergrößern auf die Grafik klicken


Transportbranche trägt seit 3 Jahren die rote Laterne.

Auf Jahressicht gab es in allen sächsischen Branchen mit einer Ausnahme eine Verbesserung. Lediglich die Branche der kon-sumnahen Dienstleister weist eine deutliche Verschlechterung von mehr als einem Tag auf. Wahrscheinlich belasten steigende Personalkosten durch den Mindestlohn die Liquidität der Unter-nehmen, sodass anfallende Rechnungen nur schleppend begli-chen werden können. Offensichtlich können die Preise nicht im gleichen Maße an die Endkunden weitergegeben werden, wie die Kosten der Unternehmen steigen. Die stärkste Verbesserung gab es in der Transportbranche - Unternehmen zahlten im Schnitt 2,7 Tage schneller als noch vor einem Jahr. Trotzdem bleibt der Verkehrssektor die Branche mit der schlechtesten Zahlungsmoral und das seit drei Jahren durchgehend. Die Liquiditätssituation im Transport- und Logistikbereich bleibt ange-spannt. Am schnellsten zahlen Unternehmen der Chemie- und Kunststoffbranche sowie im Sektor der Metall- und Elektrounternehmen.

Durchschnittlicher Zahlungsverzug in den sächsischen Branchen in Tagen (2013/2014)


Quelle: Creditreform / DRD - Debitorenregister Deutschland / Zum Vergrößern auf die Grafik klicken


Dienstleistungssektor vereinbart mit Lieferanten die kürzesten Zahlungsziele

Neben der Betrachtung des Zahlungsverzuges in den Branchen ist auch die Auswertung der vereinbarten Zahlungsziele von Bedeutung. Denn sie ist der Indikator dafür, wie wichtig Liefe-rantenkredite für die Unternehmen der verschiedenen Branchen sind. Die Anzahl der Tage bis wann eine Rechnung beglichen sein soll, variiert branchenabhängig zwischen 19 und 26 Tagen. Am wenigsten Zeit haben Lieferanten von Gläubigern aus den Branchen persönliche als auch unternehmensnahe Dienstleis-tungen - mit 19 Tagen Zahlungsziel. Grund für die im Vergleich kurze Frist könnte sein, dass Rechnungen gerade im Dienstleis-tungssektor direkt bezahlt werden. Zum Beispiel rechnen Fri-seure, Taxifahrer oder Schlüsseldienste direkt nach Leistungs-erbringung ab. Währenddessen werden beispielsweise in der Baubranche lange Zahlungsziele vereinbart, da die Baubetriebe Arbeitsmaterial benötigen, die deren Auftraggeber aber erst nach Leistungserbringung zahlen. Somit ist es für Baufirmen wichtig, möglichst lange den Lieferantenkredit nutzen zu können und ihre Rechnung dann zu begleichen, sobald ausreichend Liquidität vorhanden ist.

Die meiste Zeit (26 Tage) räumen Gläubiger der Metall- und Elektrobranche ihren Kunden ein.

Durchschnittlicher Zahlungsverzug in den sächsischen Branchen in Tagen (2013/2014)


Quelle: Creditreform / DRD - Debitorenregister Deutschland / Zum Vergrößern auf die Grafik klicken



Erläuterungen:

Grundlage für die Berechnung des Zahlungsverhaltens ist das Debitorenregister Deutschland (DRD) von Creditreform. Basierend auf ca. 61 Millionen anonymisierten Zahlungserfahrungen deutscher Unternehmen aller Branchen, ermöglicht das DRD umfassende Auswertungen des Zahlungsverhaltens von Unternehmen. Bundesweit werden Zahlungen zu 1,2 Mio. Betrieben mit einem Volumen von 47 Mrd. Euro analysiert. Diese werden wöchentlich ausgewertet und fließen exklusiv in die Wirtschaftsauskünfte von Creditreform ein.

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