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Grafiken: Zahlungsverhalten in Sachsen, 2. Quartal 2014


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Zahlungsverhalten in Sachsen und Deutschland, 2. Quartal 2014

Mindestlohn leert Geldbeutel der verbrauchernahen Dienstleister? Entwicklung der Zahlungsmoral in Sachsen ist sehr branchenabhängig.

Die Zahlungsmoral sächsischer Unternehmen hat sich im Vergleich zum Jahresbeginn leicht verbessert. Rechnungen wurden nach Ablauf der Zahlungsfrist im Schnitt nach 12 Tagen bezahlt. Im 1. Quartal 2014 waren es noch 13 Tage.

Seit Beginn der Auswertung folgt Sachsen dem deutschlandweiten Entwicklungs-Trend. Dabei werden die Rechnungen in Sachsen deutlich schneller gezahlt. Der durchschnittliche
Zahlungsverzug in Deutschland liegt bei 13 Tagen.

Besser als in Sachsen ist die Zahlungsmoral nur in Bayern, wo Rechnungen durchschnittlich 11,8 Tage nach Ablauf der Frist beglichen werden. Eine deutliche Verbesserung von fast einem Tag verzeichnet Rheinland-Pfalz, welches sich mit 12,6 Tagen an dritter Position einreiht. (Vorquartal: 13,4). Den längsten Atem benötigen Lieferanten in Hamburg. Hier gab es auch die deutlichste Negativentwicklung, da Rechnungen nun einen ganzen Tag länger liegen und erst 14 Tage nach Fristablauf beglichen werden.

Durchschnittlicher Zahlungsverzug der Betriebe in Sachsen in Tagen (2009 - 2014)

Zahlungsverhalten zwischen 2009 - 2014

Quelle: Creditreform / DRD - Debitorenregister Deutschland


Durchschnittlicher Zahlungsverzug in den Bundesländern in Tagen (2013/2014)

Zahlungsverzug in den Bundesländern

Quelle: Creditreform / DRD - Debitorenregister Deutschland

Mehr als 5 Tage Differenz zwischen bester und schlechtes-ter Branche. Zahlungsfähigkeit der verbrauchernahen Dienstleister offenbar durch Mindestlohn beeinflusst.

Auch wenn sich der Transportbereich im Gegensatz zum Vorquartal (18 Tage) positiv entwickelt hat, bildet er mit 15,5 Tagen Zahlungsverzug nach wie vor das Schlusslicht in Sachsen. Ebenso bleiben die Chemie- und Kunststoffbranche als auch die Metall- und Elektroindustrie Spitzenreiter und verzeichnen zudem eine Verbesserung im Gegensatz zum Vorquartal (10,7 Tage / 11,1 Tage).

Die verbrauchernahen Dienstleister (u. a. Friseure, Taxibetreiber, Pflegedienste) zahlen ihre Rechnungen gegenüber Geschäftspartnern so spät wie seit 5 Jahren nicht. Rechnungen bleiben im Durchschnitt 2,4 Tage länger liegen als zu Jahresbeginn und sogar 3 Tage länger als noch vor einem Jahr. „Grund für diese Entwicklung ist offenbar die schrittweise Einführung des Mindestlohnes. Die deutlich steigenden Personalkosten können nur teilweise als Preiserhöhung an die Verbraucher weitergegeben werden. Das Geld wird knapper, so dass Lieferantenkredite gegebenenfalls länger ausgereizt werden.", so Thomas Schulz, Prokurist bei Creditreform Dresden.

Durchschnittlicher Zahlungsverzug in den sächsischen Branchen in Tagen (2013/2014)

Zahlungsverhalten in den sächsischen Branchen

Quelle: Creditreform / DRD - Debitorenregister Deutschland


Erläuterungen:

Grundlage für die Berechnung des Zahlungsverhaltens ist das Debitorenregister Deutschland (DRD) von Creditreform. Basierend auf ca. 61 Millionen anonymisierten Zahlungserfahrungen deutscher Unternehmen aller Branchen, ermöglicht das DRD umfassende Auswertungen des Zahlungsverhaltens von Unternehmen. Bundesweit werden Zahlungen zu 1,2 Mio. Betrieben mit einem Volumen von 47 Mrd. Euro analysiert. Diese werden wöchentlich ausgewertet und fließen exklusiv in die Wirtschaftsauskünfte von Creditreform ein.

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