Creditreform Dresden - Für Sie vor Ort
Creditreform Dresden - Für Sie vor Ort
Zurück
  RSS-Feed 

CrefoINFO - Aus Scham überschuldet?

Für die meisten Deutschen gehören Kredite zum Alltag - nur wenige sprechen offen über Ihre Darlehen. Macht die Not schweigsam?

Für die meisten Deutschen gehören Kredite zum Alltag: Über zwei Drittel haben in der Vergangenheit schon mal einen Kredit aufgenommen. Besonders häufig nutzten sie eine Immobilien- oder Baufinanzierung (35 Prozent), einen Ratenkredit (30 Prozent) oder den Dispokredit (28 Prozent). Zu diesen Ergebnissen kommt eine aktuelle Emnid-Umfrage im Auftrag der Postbank, bei der repräsentativ 1.000 Personen ab 18 Jahren befragt wurden. Kredite sind unter den Bundesbürgern weitverbreitet, doch gleichzeitig ein Tabuthema. Lediglich 45 Prozent sprechen offen über ihre Darlehen.

Kein Wunder - schließlich wird ein Mensch auch über das ihm zur Verfügung stehende Geld definiert, so der Wirtschaftspsychologe Erich Kirchler. Denn wer Geld hat, ist handlungsfähig. Und so nehmen Befragte mit einem vergleichsweise hohen Einkommen selbstbewusster Kredite auf als jemand mit geringem Einkommen. Während lediglich vier Prozent der Befragten mit einem Haushaltsnettoeinkommen von über 4.000 Euro angeben, dass sie sich für ihre Schulden schämen, äußert dies jeder Dritte (33 Prozent) mit einem Haushaltsnettoeinkommen von unter 1.000 Euro. Von allen Befragten sind es 14 Prozent.

Not macht schweigsam

Das regelmäßige Einkommen bestimmt auch über den Rahmen eines Dispokredits. Laut der Umfrage der Postbank haben mehr als drei Viertel aller Bundesbürger einen Dispokredit eingerichtet. Fast jeder Dritte (29 Prozent) nutzt den Überziehungsrahmen - 23 Prozent gelegentlich und sechs Prozent regelmäßig. Zwar sind die Zinsen meist höher als bei Ratenkrediten, dafür entfällt der individuelle Antrag und die Prüfung.

Die Sorge, sich zu überschulden und damit als Mensch abgewertet zu werden, ist groß. Laut Postbank-Umfrage haben 42 Prozent der Bundesbürger Angst, in die Schuldenfalle zu geraten. Nicht ganz unbegründet, sind doch fast zehn Prozent tatsächlich überschuldet.

Was für Geld gilt, gilt erst recht für Schulden: Noch nicht einmal jeder zweite Bundesbürger spricht offen über seine finanziellen Rückstände. Laut Postbank-Umfrage schämt sich sogar jeder Siebte dafür.

Quelle: Postbank-Untersuchung / Creditreform

Immer auf dem laufenden bleiben

Verpassen Sie keine wichtigen Nachrichten von CrefoINFO und abbonieren Sie unser monatliches Newsletter.

Jetzt abonnieren

Das könnte Sie auch interessieren

Vorsicht beim Umgang mit digitalen Rechnungen

Elektronische Rechnungen gehören in vielen deutschen Unternehmen mittlerweile zum Alltag. Doch Rechnungsaussteller wie Rechnungsempfänger müssen strenge Regeln einhalten.
Welche Fehlerquellen Sie im Blick behalten sollten.

Neues Geldwäschegesetz vom Bundestag beschlossen

Der Bundestag hat das Geldwäschegesetz komplett neustrukturiert. Gab es vorher 17 Paragraphen, wird die Neufassung 59 Paragraphen beinhalten.
Welche wesentlichen Veränderungen gibt es?

Heute bestellen, morgen abholen, übermorgen bezahlen

Die Zukunft im Handel gehört denjenigen, die stationäres Geschäft und Online-Verkauf intelligent verknüpfen. Damit das gelingt, benötigen Handelsunternehmen belastbare Daten über die Bonität ihrer Kunden.

Reformiertes Anfechtungsrecht im Insolvenzverfahren


Eine kurze Übersicht über die Neuregelungen: was hat sich getan?
Wie wurde das Insolvenzrecht verändert, damit für die Gläubiger wieder Sicherheit herrscht?

Jetzt aber schnell!!

Am 31.12. endet die Gültigkeit vieler Forderungen.
Wir sorgen dafür, dass Sie an Ihr Geld kommen.

Inkassobriefe prüfen - bevor man zahlt!

Wenn Sie eine Mahnung erhalten, sollten Sie vor allem auf folgende Punkte achten:

Die Mitarbeiter machen den Unterschied - Innovationen in jungen Unternehmen

Im Zuge der Digitalisierung gibt es vielfältige Beispiele für innovative junge Unternehmen, die mit neuen Ideen die Wirtschaft verändern. Vor wenigen Jahren neu gergründete und heute weltbekannte Unternehmen haben die Art mit Kunden zu kommunizieren, Marketingkampagnen durchzuführen, oder unternehmernsinterne Kommunikation zu organisieren verändert und beschleundigt.

Insolvenzen 2015 - höhere Beiträge für die Betriebsrenten

Bei den Insolvenzen der Unternehmen wird alles besser? Nicht ganz.

Sichere Geschäfte - Keine Grenzen / Neu: Wirtschaftsauskunft International jetzt Online in der Schweiz & Italien verfügbar

Damit Sie Ihr unternehmerisches Risiko auch im Ausland stets im Griff behalten, erweitert Creditreform International sein Angebot an Wirtschaftsinformationen.

nach oben
Startseite Impressum Über uns Anfahrt Sitemap Presse
(c) Creditreform Dresden | Augsburger Str. 3 | D-01309 Dresden
Tel: +49 351 4444-444 | Fax: +49 351 4444-555 | E-Mail: info@dresden.creditreform.de