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CrefoINFO - Mahnverfahren und Zwangsvollstreckungen - die Gerichte haben viel zu tun

Die Entwicklung der Mahnverfahren und Zwangsvollstreckungen für das Gesamtjahr 2014.

Leider erst mit einiger Verspätung, so im September 2015 zur Entwicklung für das Gesamtjahr 2014, weist das Statistische Bundesamt die Zahlen für die erledigten Mahnverfahren bei den Amtsgerichten aus. Dabei kam es zunächst zu 1,1 Millionen erledigten Zivilsachen, denen rund 426.000 Mahnverfahren vorausgingen.

  • Anzahl Mahnverfahren mit Vollstreckungsbescheid: 76.583
  • Anzahl Mahnverfahren ohne Vollstreckungsbescheid: 349.303


Damit wird in fast jedem fünften Mahnverfahren ein Vollstreckungsbescheid erlassen! Gegenüber 2013 ist - bei rund 450.000 Mahnverfahren - eine Erholung zu registrieren. Eine Verbesserung, die sicher mit der positiven Entwicklung bei den Insolvenzsachen korrespondiert. Übrigens: Mit knapp 400 Mahnverfahren sind die europäischen Mahnverfahren in diesem Zusammenhang fast zu vernachlässigen.

Dabei sind die genannten Zahlen für die einem Zivilprozess vorausgehenden gerichtlichen Mahnverfahren nur der geringere Teil. Insgesamt wurden im Berichtszeitraum 2014 rund 5,6 Millionen Mahnverfahren angestrengt, die von der Rechtspflege zu bearbeiten waren. Und noch eine Zahl, die belegt, dass positive Entwicklungen, wie sie sich im Zusammenhang mit rückläufigen Insolvenzzahlen oder Verbesserungen bei der Zahlungsweise darstellen, nur die eine Seite sind: Zwangsversteigerungen von Immobilien wurden in 48.380 Fällen durchgeführt. Und zu 2.374.840-mal waren Eintragungsanordnungen zu den Schuldnerverzeichnissen eingegangen.

Entsprechend zu den Zivilprozessen und den damit in Zusammenhang stehenden fast eine halbe Million zählenden Mahnverfahren (s. o.) lässt sich auch der Grund für die Rechtsstreitigkeit angeben. An erster Stelle stehen Streitigkeiten aufgrund von Kaufverträgen mit 58.300 Mahnverfahren. Es folgen 53.800 Wohnungsmietfälle, 37.100 Honorarforderungen von Personen, für die eine besondere Honorarordnung gilt, also in erster Linie Probleme um die Leistung und Berechnung von Ärzten, Anwälten etc. Ins Gewicht fallen dann noch unerfüllte Ansprüche aus Versicherungsverträgen. Mit rund 11.000 Mahnverfahren im Zusammenhang mit einer prozessualen Auseinandersetzung stehen Kredite und Leasing-Verträge doch in einigem Abstand zu den Fallaufkommen anderer Bereiche des Zivilrechts.

Da bleibt die Feststellung: Die Beitreibung durch private Inkassounternehmen könnte die Rechtspflege wohl noch weiter entlasten.

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