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Baufirmen hoffen auf den Herbst

Das Sommerloch ist fast überwunden, doch die Russland-Krise trübt weiter die Stimmung der sächsischen Wirtschaft.

Früher als die anderen aufstehen, bei Wind und Wetter draußen schuften und schwere Dinge schleppen: Der Job im Hoch- und Tiefbau ist nicht der bequemste. In Zeiten des Fachkräftemangels fällt es sächsischen Firmen daher schwer, ihre Belegschaft zu halten - eine Erfahrung, die auch Frank Grunze, Geschäftsführer der Hoch- und Ingenieurbau Wilsdruff GmbH, teilt. „Nicht alle Faktoren sprechen für einen Job auf dem Bau."

Das Problem: Steckt der Bausektor in einer Konjunkturdelle, wie jetzt im Sommerloch, stehen die Firmen vor einer schwierigen Entscheidung. Sollten sie sich zur Entlastung ihres Unternehmens von einigen Mitarbeitern trennen - mit der Gefahr, dass diese woanders unterkommen, obwohl die Unternehmen sie bei steigender Auftragslage wieder einstellen wollen? Frank Grunze weiß die Antwort und verzichtet daher seit Langem auf Kurzarbeitslösungen. Denn auch wenn derzeit etwas Flaute im Bau herrscht, blickt er zuversichtlich auf das kommende Quartal: „Ab Oktober ist mir nicht mehr bange", sagt der Firmenchef. Derzeit arbeiten 86 Mitarbeiter in seiner Firma, die zuletzt einen Jahresumsatz von rund 15 Millionen Euro machte.

In dieser Stimmung befinden sich die meisten befragten Baufirmen beim Sachsenbarometer für August. Das Sommerloch drückt die Geschäftslage etwas, doch viele Unternehmen sind durch den milden Winter, in dem nahezu durchgearbeitet werden konnte, noch gut aufgestellt und können so diese Zeit auch ohne Entlassungen überbrücken.
Zudem ist es nicht so, dass im Sommer nichts gebaut werden würde: Auch wenn Aufträge traditionell erst nach der Urlaubszeit der Entscheider wieder vergeben würden, gibt es einige Arbeiten, die nur in den Ferien erledigt werden können. So haben vor allem Innenausbau-Firmen davon profitiert, dass Schulen und Universitäten wie leer gefegt sind - und sie deshalb für Putzarbeiten und andere Verbesserungen angeheuert wurden.

In der sächsischen und der deutschen Wirtschaft insgesamt macht sich unterdessen das Weltgeschehen als Einflussfaktor immer stärker bemerkbar. „Die internationalen Spannungen hinterlassen immer deutlichere Spuren in der Wirtschaftsentwicklung", sagt Robert Lehmann vom Dresdner Ifo-Institut. Im Sommerquartal habe es einen „herben Dämpfer" gegeben. Auch für das Folgequartal dürfte die Dynamik „nur verhalten ausfallen", sagt der Wirtschaftsforscher.

Sachsenbarometer 08/2014Bau wieder zuversichtlich
Zwar beurteilen die Baufirmen ihre aktuelle Geschäftslage nicht mehr so gut wie im Juli, dafür blicken sie aber deutlich zuversichtlicher nach vorn. Das führt insgesamt dazu, dass das Geschäftsklima nahezu unverändert gegenüber dem Vormonat ist.

Industrie weiter auf Kurs
Im Vergleich zum Juli gaben die sächsischen Industriefirmen an, dass ihre Geschäfte nicht mehr ganz so gut liefen. Sie blicken aber optimistisch in das kommende Quartal, auch wegen weiterhin positiver Erwartung aus Auslandsgeschäften - trotz geopolitischer Spannungen.

Handel mit Einbußen
Der sächsische Großhandel wird durch die anhaltenden geopolitischen Spannungen, vor allem mit Russland, gedämpft. Die befragten Händler berichten von erheblich schlechteren Geschäften. Auch die Erlöse sind gegenüber dem Vorjahr stark gesunken. Der Einzelhandel dagegen entwickelt sich nach dem inzwischen überstandenen Sommerloch weiter positiv.



Das Sachsenbarometer, der Wirtschaftsindikator der SZ, erscheint monatlich in Kooperation mit der Dresdner Niederlassung des Ifo-Instituts - Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München e.V. und der Wirtschaftsauskunftei Creditreform Dresden.

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