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Optimisten und erste Mahner

Sachsens Wirtschaft ist im Stimmungshoch. Der Arbeitsmarkt jubelt nicht ganz so laut.

Die deutsche Wirtschaft ist in blendender Form - dank billigen Öls, konsumfreudiger weil sparverdrossener Verbraucher und auch wegen der durch die Euroschwäche stärkeren Exporte. Im Überschwang der Frühlingsgefühle haben führende Konjunkturforscher gerade ihre Wachstumsprognose für 2015 von 1,2 auf 2,1 Prozent heraufgesetzt. Schon werden Rufe nach einer Reform der Lohn- und Einkommensteuer laut, um durch die erwarteten Milliardenüberschüsse des Staates Klein- und Mittelverdiener zu entlasten.

Doch es gibt auch Forscher, die auf die Euphoriebremse treten. Der Höhenflug wird Prognosen des Berliner Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zufolge nicht mehr lange anhalten. Durch die Sondereffekte werde nur ein Strohfeuer gezündet, heißt es vom IW. Ihre Prognose für das laufende Jahr erhöhten die Konjunkturforscher auf etwa 2,25 Prozent. Allerdings werde die Konjunktur schon 2016 deutlich an Kraft verlieren und die Wirtschaftsleistung nur noch um 1,5 Prozent wachsen.

Der Ölpreis werde voraussichtlich wieder steigen, ebenso Importpreise und Lohnkosten. Der gesetzliche Mindestlohn belaste die Wirtschaft langfristig, erklärte das arbeitgebernahe Institut. Diese Wirkung werde derzeit von einem Konsumboom überdeckt.

Sachsens Wirtschaft nutzt die Gunst der Stunde, schwimmt mit auf der Erfolgswelle und rundet ihre sehr gute Entwicklung zu Jahresbeginn mit einem starken März ab. Das Sachsenbarometer, der Wirtschaftsindikator der Sächsischen Zeitung, ist im März erneut kräftig gestiegen. Der Vereinigung der sächsischen Wirtschaft ist das nicht geheuer. Sie spricht von „differenzierten Konjunkturaussichten" mit - trotz gleicher Statistiken - teils anderer Bewertung für einzelne Branchen. Die Wirtschaft werde durch „die nach wie vor schwache Erholung in der Euro-Zone, die unsichere weltkonjunkturelle Entwicklung und die verschärfte Krise in Russland belastet," heißt es von der Dachorganisation der hiesigen Arbeitgeberverbände.

Sachsenbarometer 03/2015Industrie schwächelt leicht

Das Geschäftsklima für Sachsens Industrie hat sich im März etwas eingetrübt. Hiesige Firmen beurteilen ihre aktuellen Geschäfte nicht mehr so gut wie im Februar, sind insgesamt aber weiter sehr zufrieden. Auch der Blick in die Zukunft ist optimistisch. Die Beschäftigungsaussichten bleiben aber getrübt. Das Verarbeitende Gewerbe will seinen Personalbestand in den kommenden drei Monaten reduzieren. Dennoch sehen die Forscher die hiesige Industriekonjunktur auf soliden Pfeilern.

Bau freut sich auf Sommer

Im Bauhauptgewerbe hat sich die Stimmung verbessert. Besonders positiv blicken die Unternehmen auf den Geschäftsverlauf der kommenden sechs Monate. Auch der Auslastungsgrad ist weiterhin überdurchschnittlich hoch. Mit ihren derzeitigen Geschäften sind die Befragungsteilnehmer weiterhin sehr zufrieden. Jedoch trüben sich auch dort die Beschäftigungsaussichten weiter ein. Im Vergleich zu den ersten beiden Monaten des Jahres 2015 wollen Sachsens Baufirmen ihre Mitarbeiterzahl kräftiger reduzieren. Insgesamt hält der in den vergangenen Jahren beobachtete Bauboom im Freistaat auch im ersten Quartal des Jahres an.

Handel verkauft sich gut

Die gute Konjunktur im Handel hielt im März an und bestätigte die positive Entwicklung seit Jahresbeginn. Die Großhändler sind mit ihren Geschäften ausgesprochen zufrieden und berichten von gestiegenen Umsätzen im Vergleich zum März 2014. Auch im Einzelhandel hellte sich die Stimmung auf. Dessen Lageeinschätzung hat sich im Verlauf des ersten Quartals 2015 immer weiter verbessert und liegt deutlich über dem langfristigen Durchschnitt. Auch bei den Geschäftserwartungen für die kommenden sechs Monate ist eine stetige Verbesserung im ersten Quartal beobachtbar. Allerdings: Die befragten Einzelhandelsfirmen erwarten einen kräftigeren Anstieg ihrer Preise im zweiten Quartal des laufenden Jahres.




Das Sachsenbarometer, der Wirtschaftsindikator der SZ, erscheint monatlich in Kooperation mit der Dresdner Niederlassung des Ifo-Instituts - Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München e.V. und der Wirtschaftsauskunftei Creditreform Dresden.

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