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Sachsenbarometer 08/2015 - Das Ende des Sommerlochs

Im Handel klingeln die Kassen, die Baubranche boomt. Nur die Industrie hängt etwas nach. Noch.

Der August war ein guter Monat für Peter Zimmermann, den Chef der August Holder GmbH aus Dresden. „Das Geschäft hat gut angezogen", berichtet der Großhändler für Montagebetriebe, Industrie und Handwerker.

Dass Zimmermann diese Meinung nicht exklusiv hat, zeigt das Sachsenbarometer, der Wirtschaftsindikator der SZ. Denn auch insgesamt erholte sich die sächsische Wirtschaft zuletzt weiter und nahm im Spätsommer sogar noch einmal Fahrt auf. Besonders das Baugewerbe und der Groß- und Einzelhandel freuen sich über gute Geschäfte. Für Peter Zimmermann ist diese Konjunkturbeschleunigung im August nicht neu. „Im Sommer ist es traditionell eher ruhig", berichtet er. „Viele Entscheider in der Industrie sind im Urlaub. Hinzu kam in diesem Jahr das heiße Wetter." Die Handwerksfirmen hätten da einen Gang zurückgeschaltet. Das Sommerloch sei aber dennoch nicht so tief gewesen wie in den vergangenen Jahren. „Die Firmen bündeln ihre Urlaubszeit kompakter." Sein Unternehmen August Holder gibt es seit bereits seit 180 Jahre. Er ist damit eines der ältesten der Stadt überhaupt. Zwei Kriege, die Mangelwirtschaft der DDR, die Höhen, aber auch Tiefen des Kapitalismus hat die Firma überstanden.

Bei der Bombardierung Dresdens im Februar 1945 zerstört, fand das Unternehmen eine neue Bleibe in Dresden-Plauen, überdauerte die DDR als privater Händler von Werkzeug und Haushaltswaren. Nach der Wende bezog die Firma eine fast 2 000 Quadratmeter große Halle in Dresden-Prohlis. Dort hat das Mitglied der Plus6-Gruppe, einem Zusammenschluss von elf Fachgroßhändlern, auch eine Werkstatt. In diesem Jahr erwirtschaftete Zimmermann neun Prozent mehr Umsatz als im Vorjahreszeitraum. Am Ende des Jahres sollen es zwölf sein. „Das werden wir schaffen", ist er sich sicher. „Zumindest wenn Optimismus der Industrie Wirklichkeit wird und die Exportwirtschaft weiterhin so stark bleibt."

Sachsenbarometer 08/2015Industrie: Optimismus bleibt
Die Stimmung im verarbeitenden Gewerbe hat sich im August insgesamt verschlechtert. Vor allem die nicht mehr so positive Geschäftslage drückte auf das Gemüt. Wenn es nach den befragten Unternehmen geht, ist das aber eine Momentaufnahme: Der zukünftige Geschäftsverlauf wird als günstig eingestuft. Neben einer positiven Inlandsentwicklung erwarten die Industriefirmen positive Impulse aus dem Auslandsgeschäft. Ein großes Fragezeichen bleibt hinter China. Die Turbulenzen an der dortigen Börse haben noch keine Auswirkung auf die August-Befragung. Doch eine wirtschaftliche Abkühlung dort birgt erhebliche Risiken für Sachsen, da knapp 18 Prozent aller Güter ins Reich der Mitte exportiert werden.

Bau: Voll ausgelastet
Der Bauboom im Freistaat Sachsen hält weiter an. Die hiesigen Baufirmen berichten von guten Geschäften. Auch die Geräteauslastung ist überdurchschnittlich hoch. Die Auftragsbücher sind weiterhin gut gefüllt - und der Blick in die Zukunft bei den befragten Firmen entsprechend optimistisch.

Handel: Kassen klingeln
Die ohnehin schon gute Stimmung bei den sächsischen Groß- und Einzelhandelsfirmen hat sich im August nochmals spürbar verbessert. Das Geld der Konsumenten sitzt locker. Die Geschäfte der hiesigen Handelsfirmen laufen so prächtig,
dass die befragten Unternehmen aus beiden Handelssparten von deutlich gestiegenen Umsätzen berichten.


Text: Robert Lehmann (ifo-Institut), Marco Henkel (Sächsische Zeitung) und Thomas Schulz (Creditreform)



Das Sachsenbarometer, der Wirtschaftsindikator der SZ, erscheint monatlich in Kooperation mit der Dresdner Niederlassung des Ifo-Instituts - Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München e.V. und der Wirtschaftsauskunftei Creditreform Dresden.

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