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Sachsenbarometer 10/2015 - Dunkle Wolken am Horizont

Das Sachsenbarometer zeigt bei Industrie abwärts. Doch es gibt auch volle Auftragsbücher.

Die Auftragsbücher sind voll - zumindest noch. „Auf lange Sicht haben wir noch Kapazitäten", sagt Klaus-Peter Orth, Geschäftsführer der Electronic Components Dresden GmbH (ECD). Aber das sei in der Vergangenheit öfter so gewesen. Schlussendlich gab es immer genug zu tun. Also kein Grund, Trübsal zu blasen. „Die Stimmung ist geradezu euphorisch", berichtet Orth. „Sehr optimistisch" schaue er auch in die Zukunft. „Die VW-Krise oder der einbrechende Russlandexport tangieren uns so nur wenig", sagt Orth. Gerade verhandle er mit mehreren großen IT-Firmen über Projekte, deren Volumen die für das Jahr 2015 angepeilten Umsätze in Höhe von 4,5 Millionen Euro übersteigen.

Entstanden ist ECD 1997 aus einem Management-Buy-out der Abteilung Kabelfertigung der Siemens Nixdorf Advanced Technologie. Heute beschäftigt ECD um die 50 Mitarbeiter und produziert außer GPS-Ortungsgeräten für Logistikfirmen und den Zoll in Saudi-Arabien auch LEDs für Lampenhersteller und bietet Elektronik-Dienstleistungen an.

Gutes Jahr für den Mittelstand

Wie Klaus-Peter Orth blicken auch andere Mittelständler in Sachsen auf ein gutes Jahr zurück. Belegt wird dies durch steigende Umsätze. Immerhin 47,5 Prozent aller Betriebe können sich darüber freuen - im vorigen Jahr war das lediglich bei 39,7 Prozent der Fall. Auf den Arbeitsmarkt hat sich die gute Konjunktur jedoch nicht im gleichen Ausmaß ausgewirkt. Konnten 2014 noch 30,9 Prozent der Befragten auf eine wachsende Personaldecke verweisen, sind es 2015 leicht geringere 28,9 Prozent. Abseits dieser Beschäftigtenzahlen ziehen langsam dunkle Wolken über Sachsens Wirtschaft auf. Noch verharrt das Sachsenbarometer, der Wirtschaftsindikator der SZ, auf dem Stand des vergangenen Monats. Bessert sich das internationale Umfeld nicht, könnte das kommende Jahr aber schwierig werden. Der Konjunktur-Experte Robert Lehmann vom Ifo-Institut Dresden sagt: „Für das Jahr 2015 blickt die sächsische Wirtschaft einem guten Wirtschaftswachstum entgegen. Jedoch mehren sich die Anzeichen für eine schwächere Wirtschaftsentwicklung im kommenden Jahr."

Sachsenbarometer 10/2015

Industrie: Stimmung trübt sich


Im Verarbeitenden Gewerbe in Sachsen hat sich die Stimmung im Oktober erneut verschlechtert - zum dritten Mal in Folge. Damit liegt der Klimaindikator nun auf dem Niveau vom Sommer 2013. Die sächsischen Industriefirmen produzieren weniger als in den vergangenen Monaten. Das lässt die Unzufriedenheit wachsen. Auch die Zukunftsaussichten verdunkeln sich. Mit steigendem Pessimismus schaut man in die Zukunft. Die Industriekonjunktur bekommt so langsam Risse.

Bau: Große Euphorie

Das Geschäftsklima im sächsischen Bau hat sich, vom hohen Niveau im Vormonat, im Oktober erneut spürbar verbessert. Die befragten sächsischen Baufirmen berichten von sehr gut laufenden Geschäften. Zudem zeigen sie sich nochmals optimistischer mit Blick auf die zukünftige Geschäftsentwicklung. Das Betongold hat weiter Hochkonjunktur.

Handel: Steigende Preise erwartet

Nach der Korrektur im September ist der Klimaindikator für den sächsischen Handel im Oktober gestiegen. Während die hiesigen Großhändler sowohl ihre momentane Geschäftssituation als auch ihre weitere Geschäftsentwicklung als gut einstufen, sind die sächsischen Einzelhändler mit ihren laufenden Geschäften nicht mehr ganz so zufrieden. Jedoch blicken auch sie optimistischer in die Zukunft.

Für den Verbraucher hingegen dürfte es im vierten Quartal teurer werden: Die Firmen aus beiden Handelsstufen erwarten einen kräftigeren Anstieg ihrer Verkaufspreise in den kommenden drei Monaten.


Text: Robert Lehmann (ifo-Institut), Marco Henkel (Sächsische Zeitung) und Thomas Schulz (Creditreform)



Das Sachsenbarometer, der Wirtschaftsindikator der SZ, erscheint monatlich in Kooperation mit der Dresdner Niederlassung des Ifo-Instituts - Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München e.V. und der Wirtschaftsauskunftei Creditreform Dresden.


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