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Sachsenbarometer 01/2016 - Mit Schwung ins neue Jahr

Im Baugewerbe und Handel braucht der Konjunkturmotor keine Starthilfe. Doch die Industrie stottert.

Dresden. Mit viel Rückenwind ist die sächsische Wirtschaft ins neue Jahr gestartet. Das zeigt das aktuelle Sachsenbarometer, der monatliche Wirtschaftsindikator der SZ. Faktoren, wie der VW-Abgasskandal, die Russlandsanktionen und die wirtschaftlichen Schwierigkeiten in China, haben bislang nur wenig Auswirkung auf die Konjunktur im Freistaat. „Die wirtschaftliche Lage in Sachsen ist gut und die Unternehmen finanziell stabil", analysiert Thomas Schulz, Prokurist Creditreform Dresden. Das lasse sich auch am niedrigsten Wert der Unternehmensinsolvenzen im Freistaat seit 22 Jahren erkennen. So mussten im Jahr 2015 lediglich 990 sächsische Unternehmen Insolvenz anmelden. Das waren 8,3 Prozent weniger als 2014, wo 1 080 Fälle gezählt wurden.

Das Sachsenbarometer zeigt jedoch auch, dass insbesondere der für Sachsen wichtige Industriesektor mit immer größerer Skepsis in die Zukunft schaut.

Sachsenbarometer 01/2016Industrie: Pessimismus regiert

Die sächsische Industrie berichtete im Januar von einer leicht verbesserten Geschäftssituation. Zugleich hat sie aber ihre Erwartungen für das kommende halbe Jahr deutlich nach unten geschraubt. Lediglich in der chemischen Industrie, die von den derzeit niedrigen Rohölpreisen profitiert, versprüht Optimismus. Insgesamt fiel der Klimaindikator für das Verarbeitende Gewerbe im Januar auf den niedrigsten Stand seit April 2013.


Bau: Milder Winter hilft

Anders als in der Industrie hat sich die Stimmung im sächsischen Bauhauptgewerbe im Januar wieder etwas aufgehellt. Das lag an den laufenden Geschäften, mit denen die sächsischen Baufirmen so zufrieden waren wie seit einem Jahr nicht mehr. Dazu mag auch die milde Witterung beigetragen haben, denn die Bautätigkeit und die Geräteauslastung sind nach Angaben der Baufirmen jüngst wieder gestiegen. Ob diese Entwicklung anhalten wird, darüber gehen die Meinungen auseinander.


Handel: Mehr Zufriedenheit

Im sächsischen Handel nahm im Januar die positive Stimmung weiter zu. Der Klimaindikator ist spürbar nach oben geklettert. Insbesondere die Großhändler berichteten von einer guten

Geschäftslage. Sie konnten ihre Umsätze gegenüber Januar 2015 kräftig steigern und blicken optimistisch in die Zukunft. Auch die Einzelhändler berichteten von einem Umsatzplus im Januar. Sie sind jedoch skeptisch, was ihnen das neue Jahr bescheren wird.


Text: Michael Weber (ifo-Institut), Marco Henkel (Sächsische Zeitung) und Thomas Schulz (Creditreform)



Das Sachsenbarometer, der Wirtschaftsindikator der SZ, erscheint monatlich in Kooperation mit der Dresdner Niederlassung des Ifo-Instituts - Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München e.V. und der Wirtschaftsauskunftei Creditreform Dresden.

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