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Dem Bau geht's gut, der Industrie nicht

Die Stimmung in Sachsens Wirtschaft hellt sich deutlich auf, zeigt das Sachsenbarometer. Ein Sorgenkind bleibt.

Seit Monaten boomt Sachsens Baubranche. Angetrieben durch die niedrigen Bankzinsen investieren viele Menschen im Freistaat ihr Geld in Betongold. Doch nicht nur Privatleute bauen kräftig. „Auch die öffentliche Hand investiert in diesem Jahr wieder mehr", beobachtet Frank Grunze, Geschäftsführer der Hoch- und Ingenieurbau Wilsdruff (HIW) GmbH. Als Beispiele nennt er Schulsanierungen und die Beseitigungen des Junihochwassers 2013, die nun vielerorts in Angriff genommen werden.
Frank Grunze, der 85 Mitarbeiter beschäftigt, kann sehr zufrieden mit der derzeitigen Auftragslage sein und schaut optimistisch in die Zukunft. „Unsere Gesamtleistung lag 2015 mit 14 Millionen Euro fast zehn Prozent über der des Jahres 2014", so Grunze. Dieses Jahr werde man das wohl steigern können. Zuletzt beendete die seit elf Jahren bestehende Firma den Bau einer neuen 750 Quadratmeter großen Halle, in der künftig Maschinen und Geräte gelagert werden. Ein Wermutstropfen bleibt dennoch: „Die Gewinnmargen im Baugewerbe sind trotz der großen Nachfrage weiterhin sehr gering", so Grunze. Die Konkurrenz und der Preisdruck seien enorm. Preiserhöhungen - etwa beim Stahl oder beim Holz - könnten nicht direkt an die Kunden weitergegeben werden.
Auch abseits der Baubranche hat sich die Stimmung der sächsischen Wirtschaft im April deutlich verbessert, wie ein Blick auf das Sachsenbarometer, den monatlichen Wirtschaftsindikator der Sächsischen Zeitung, zeigt. Die befragten Unternehmer formulierten für die kommenden sechs Monate optimistischere Geschäftserwartungen als noch vor einem Monat. Die Industrie bleibt hingegen das Sorgenkind im Freistaat. In dieser Branche nahmen die Bedenken nochmals geringfügig zu.

Sachsenbarometer 04/2016Industrie: weniger Aufträge

Im sächsischen Verarbeitenden Gewerbe hat sich das Geschäftsklima nochmals abgekühlt - wenn auch nur leicht. Die Befragungsteilnehmer, insbesondere die Maschinenbauer, berichteten von rückläufigen Auftragsbeständen. „Die sächsische Industrie blickt von Monat zu Monat besorgter in die Zukunft. Die Auftragslage wird immer dünner", beobachtet Michael Weber von der Dresdner Niederlassung des Ifo-Instituts. Entsprechend korrigierten sie ihre Geschäftserwartungen für das kommende halbe Jahr nochmals leicht nach unten. Auch aus dem Auslandsgeschäft erwarten die Firmen künftig weniger Impulse. Momentan sind die Industriebetriebe aber noch gut ausgelastet und mit ihrer Geschäftssituation insgesamt sehr zufrieden.

Bau: Boom geht weiter


Im sächsischen Bauhauptgewerbe ist der Klimaindikator im April auf den höchsten Wert seit über zwei Jahren geschossen. Maßgeblich hierfür war eine deutliche Verbesserung der Geschäftsaussichten; die Baufirmen erwarteten eine Zunahme der Bautätigkeit. Mit ihrer gegenwärtigen Geschäftssituation waren die Befragungsteilnehmer aber etwas weniger zufrieden als im März. Insgesamt bleibt die Stimmung im Bauhauptgewerbe aber hervorragend.

Handel: Stimmung hellt sich auf

Auch im sächsischen Handel sind die konjunkturellen Vorzeichen wieder aufwärts gerichtet. Die sächsischen

Einzelhändler korrigierten sowohl ihre Einschätzung der aktuellen Geschäftslage als auch ihre Geschäftserwartungen für die kommenden sechs Monate nach oben. Auch unter den sächsischen Großhändlern nahm der Optimismus zuletzt wieder spürbar zu. Ihre zuletzt hervorragende Einschätzung der aktuellen Geschäftssituation mussten sie nur geringfügig nach unten revidieren.


Text: Michael Weber (ifo-Institut), Marco Henkel (Sächsische Zeitung) und Thomas Schulz (Creditreform)



Das Sachsenbarometer, der Wirtschaftsindikator der SZ, erscheint monatlich in Kooperation mit der Dresdner Niederlassung des Ifo-Instituts - Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München e.V. und der Wirtschaftsauskunftei Creditreform Dresden.

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